ACURA Kliniken Albstadt

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Multimodale Schmerztherapie

Ihr Weg aus dem Schmerz

Multimodale Schmerztherapie ACURA Kliniken Albstadt

Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzerkrankungen. Dazu gehören Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Weichteilschmerzen, Nervenschmerzen, aber auch Tumorschmerzen. Noch immer sind viele Patienten mit chronischen Schmerzen in Deutschland unterversorgt.  Die ACURA Kliniken Albstadt haben es sich zum Ziel gesetzt, die Situation für Patienten in ihrem Einzugsgebiet zu verbessern. Seit dem 1. März 2015 bieten die ACURA Kliniken deshalb für Patienten mit chronischen Schmerzen, besonders auch bei einer akuten Verschlimmerung der Beschwerden, eine „Multimodale Schmerztherapie“ an. Im Fokus des neuen Therapieangebotes stehen Beschwerden des Haltungs- und Bewegungsapparates, darunter auch Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Ergänzend zu den operativen Behandlungsmöglichkeiten zum Beispiel bei Schmerzen durch Arthrosen der Hüft- oder Kniegelenke oder bei Rückenschmerzen, eröffnet die multimodale Schmerztherapie in Albstadt den betroffenen Menschen jetzt Möglichkeiten der Schmerzlinderung ohne Operationen oder als Ergänzung zu diesen.

Mit welchen Beschwerden kommen Sie zu uns?
Wie erfolgt die Behandlung?
Vorstellung in der Schmerzsprechstunde
Stationäre multimodale Schmerztherapie in der ACURA

Chronische Schmerzen sollten entsprechend ihrer vielfältigen Ursachen und Faktoren (basierend auf dem bio-psycho-soziale Krankheitsmodell) mit einer Kombination aufeinander abgestimmter Verfahren behandelt werden, die sowohl körperliche als auch seelische Aspekte umfasst, der sogenannten „Multimodalen Schmerztherapie“. Dieser umfassende Therapieansatz erfordert Spezialisten auf dem Gebiet der Schmerztherapie, eine gute Zusammenarbeit verschiedener Fachleute und die Einbindung der Schmerztherapie in das Behandlungsspektrum der Klinik.

Hierunter versteht man ein ganzheitliches Konzept, das mehrere Behandlungsgruppen umfasst, üblicherweise sind dies Schmerztherapeuten, Orthopäden, Psychologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und beliebig viele mehr. Diese Kerngruppe kümmert sich in enger Absprache um die Behandlung des Schmerzes, der Auseinandersetzung was der Schmerz für den Patienten bedeutet, inwieweit der Schmerz sein Leben verändert hat oder dabei ist sein Leben zu verändern.

Durch diese enge interdisziplinäre Zusammenarbeit ist die Grundlage für eine optimale Versorgung des Patienten mit dem Ziel den Patienten wieder in seinen normalen Alltag und Arbeitsalltag zu integrieren, geschaffen.

Die multimodale Schmerztherapie beinhaltet ärztliche, bewegungstherapeutische und psychologische Einheiten. Mit dieser intensiven Therapie soll erreicht werden, dass die Patienten eine Einsicht in die Schmerzabläufe bekommen, die Möglichkeiten und Grenzen der medikamentösen Therapie erkennen.

Von der psychologischen Seite soll das Wissen um das Schmerzerleben vertieft werden, die Patienten sollen erkennen können wie Schmerz den Alltag beeinflusst oder auch der alltägliche Stress den Schmerz beeinflusst. Mit diesem Wissen werden den Patienten psychologische Schmerzbewältigungsstrategien vermittelt. In begleitenden Einzelgesprächen bleibt die Möglichkeit persönliche Fallen und Probleme zu thematisieren.

Die Bewegungstherapie und Gruppentherapie soll der Schaffung des Vertrauens dienen, dass auch normale Bewegungen und körperliche Leistungsfähigkeit mit Schmerzen möglich ist. Die Einheiten verbessern die Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer. Ebenso sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, die Schmerzeinschränkung zu überwinden. Die Gruppen haben eine maximale Größe von 8, so dass ein Eingehen auf jeden Patienten möglich ist.

Die multimodale Schmerztherapie kann für alle chronischen Schmerzen indiziert sein. Genaueres hierzu können Sie mit dem Arzt Ihres Vertrauens besprechen. Dieser kann auch prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Multimodale Schmerztherapie für Sie gegeben sind.

Bedingung für die multimodale Schmerztherapie:

  • Seit mehr als 6 Wochen bestehende oder wiederholte Arbeitsunfähigkeit
  • Probleme am Arbeitsplatz
  • Fehlschlag bisheriger konservativer Therapien
  • Fehlschlag interventioneller oder operativer Maßnahmen
  • „Ärzte-Hopping“
  • Dysfunktionale Schmerzbewältigung: Vermeidungsverhalten, Katastrophisieren, Durchhalte-Strategien
  • Seelische Veränderungen: depressive Stimmung Angst
  • Schmerzbedingte Verminderung

Dies sind nur einige der Erfordernisse, die genaue Indikation ist vom Schmerztherapeuten vorher nochmals zu überprüfen.