ACURA Kliniken Albstadt

Robert-Koch-Straße 26 72461 Albstadt Tel.: 07432 - 169-0 info@acura-kliniken-albstadt.com

Notfall-Ambulanz

07432/169-0 Montag - Donnerstag 8.30 - 16.00 Uhr Freitag 8.30 - 12.00 Uhr Medizinische Notfälle: rund um die Uhr
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Anästhesie

Schmerztherapie Leistungsspektrum

Während der Operation trägt der Anästhesist dafür Sorge, dass Sie von dem Eingriff nichts spüren. Er überwacht dabei ständig Ihre Vitalfunktionen und stellt damit sicher, dass die Operation unter höchsten Sicherheitsstandards durchgeführt wird und Patienten auch eine mehrstündige Operation problemlos verkraften. Im Anschluss an den Eingriff begleitet er in Zusammenarbeit mit speziell geschultem Pflegepersonal den Patienten mit einer wirkungsvollen Schmerztherapie in der Aufwachphase und der anschließenden Erholungsphase.

Zu ihren Leitungsschwerpunkten zählen:

  • die Vorbereitung von Patienten vor Operationen
  • die Schmerz- und Bewusstseinsausschaltung während Operationen
  • die Akutschmerztherapie nach Operationen und/oder Verletzungen
  • die Schmerztherapie bei chronischen Schmerzen
  • die Überwachung, Betreuung und Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen von Patienten während Operationen
  • die Überwachung und gegebenenfalls Intensivtherapie nach Operationen bis zur Wiederherstellung, die eine gefahrlose Verlegung auf eine Normalstation erlaubt
Medizinische Schwerpunkte
Schmerzbehandlung
Allgemeinanästhesie („Vollnarkose“)

Seit über 15 Jahren, also lange vor den meisten anderen – auch großen – Kliniken in Deutschland, werden in der Abteilung lachgasfreie Vollnarkosen vorgenommen. Dabei werden die Narkosemedikamente ausschließlich über eine Infusion verabreicht.

Bei einer Vollnarkose wird der Patient in den Zustand der vollständigen Schmerzlosigkeit (Analgesie) und des tiefen Schlafes (Hypnose) versetzt. Durch Medikamente wird darüber hinaus eine Muskelrelaxation, also eine Erschlaffung der gesamten Muskulatur, herbeigeführt. Davon betroffen ist auch die Atemmuskulatur, weshalb eine künstliche Beatmung durchgeführt wird. Dabei wird ein Beatmungsschlauch in die Luftröhre eingebracht. Der Patient merkt davon nichts – er befindet sich bereits im Stadium des tiefen Schlafes, der Schmerzlosigkeit und der Muskelerschlaffung. Alternativ kann in manchen Fällen auch eine so genannte Larynxmaske (vom griechischen Larynx für Kehlkopf) verwendet werden.

Aber auch bei Vollnarkosen dienen zusätzliche Schmerzkatheter (an den peripheren Nerven) für eine komfortablere Vollnarkose sowie Schmerzreduktion oder Ausschaltung nach der Operation.

Regionalanästhesie („Teilweise Betäubung“)

Einen besonderen Schwerpunkt der Abteilung stellt die Regionalanästhesie (Teilnarkose großer Körperabschnitte) dar. Diese im Allgemeinen besser verträgliche und schonendere Form der Betäubung erlaubt es auch, bei sehr alten Patienten und solchen mit schwerwiegenden Begleiterkrankungen große Operationen durchzuführen, bei denen eine Vollnarkose ein bedrohliches Risiko darstellen kann. Insgesamt wird bei der Regionalanästhesie der Körper nur durch wenige Medikamente belastet.

Dabei wird das Schmerzempfinden nur in einer begrenzten Körperregion ausgeschaltet. Im Gegensatz zur Vollnarkose sind Sie als Patient wach und ansprechbar, spüren aber keine Schmerzen. Wenn Sie während der Operationszeit nichts mitbekommen möchten, ist es selbstverständlich möglich, Sie durch ein leichtes Schlafmittel in einen Dämmerschlaf zu versetzen.

Gleichzeitig kann damit auch die Schmerztherapie nach der Operation vorgenommen werden. Dazu wird – in örtlicher Betäubung – ein sehr dünner Schlauch („Schmerzkatheter“) in die Nähe eines Nervs gelegt. Darüber kann mit Medikamenten eine für Sie sehr angenehme und nebenwirkungsarme Schmerztherapie erfolgen – und dies ohne große Belastung des Organismus.

Durch den über viele Jahre verhältnismäßig hohen Anteil an Regionalanästhesie (bei etwa 70 Prozent aller Operationen) hat die Abteilung eine sehr hohe Kompetenz in der Betreuung von älteren und sehr alten Patienten erworben („Geronto-Anästhesie“).

Zur größtmöglichen Sicherheit werden all diese Katheter ultraschallgestützt gelegt.

Häufig gestellte Fragen
Warum darf ich vor der Operation nicht essen und trinken?
Wie schnell wirkt die Allgemeinanästhesie?
Besteht die Gefahr, dass ich während der Operation aufwache?
Wie stark sind meine Schmerzen nach der Operation?
Besteht die Gefahr, dass ich nicht mehr aufwache?
Hält die Betäubung lang genug an?
Habe ich Schmerzen falls die Operation unerwartet länger dauert?
Bin ich während der Operation wach?
Kann ich bei dem Eingriff zusehen?
Wie schnell setzt die Wirkung der Regionalanästhesie ein?
Kann die Regionalanästhesie bleibende Schäden verursachen?

Bleibend Schäden nach einer Regionalanästhesie sind extrem selten. Alle Materialien und Medikamente, die heute bei einer Regionalanästhesie zum Einsatz kommen, schließen eine Nervenschädigung weitestgehend aus. Durch den kombinierten Einsatz von Ultraschall und Elektrostimmulation ist die größtmögliche Sicherheit gewährleistet.